Den Blick schärfen und neue Wege ausprobieren


Den Blick schärfen und neue Wege ausprobieren.
 
Gestern Abend wurde erstmals der Innovationspreis verliehen
Overbergschule, Westönner Schützen und Standard- Metallwerke ausgezeichnet
 
 
WERL  Gewinnen konnte letztlich in jeder der drei Kategorien nur einer – „das ist nun einmal das Prinzip des Wettbewerbs“, wie Bürgermeister Michael Grossmann verdeutlichte. Verdient aber hätten den neuen Innovationspreis der Stadt Werl sicherlich mehrere Kandidaten. Denn das, was gestern Abend in der Sparkasse im Rahmen der Eröffnung der Innovations- messe an verschiedenen Projekten vorgestellt wurde, war in allen Bereichen überzeugend. Für die sechsköpfige Jury war es daher keine leichte Aufgabe, die Sieger zu ermitteln. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des Projekts „Förderband“ der Overbergschule im Bereich „Bildung und Kultur“, zugunsten der „Qualifizierungsoffensive“ der Standard-Metallwerke im Bereich „Wirtschaft“ und zugunsten des BdSJ-Zeltlagers der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Westönnen in der Sparte „Bürgerschaftliches Engagement“. Mehr als 30 Bewerbungen waren für die erste Verleihung der mit jeweils 1 000 Euro von der Sparkasse dotierten Innovationspreise eingegangen. Ursprünglich sollten aus diesen Bewerbungen zehn Projekte nominiert werden – aufgrund des hohen Niveaus stockte man die Zahl auf elf auf. Diese elf Projekte wurden gestern von verschiedenen Laudatoren vorgestellt und werden in einer Ausstellung in der Sparkasse noch bis zum 21. April der Öffentlichkeit gezeigt. Denn neben der persönlichen Würdigung der Preisträger geht es bei der Preisverleihung, die ein Ergebnis aus der Syntegrationsarbeit ist, auch darum, „den Blick der Bürger dafür zu schärfen, was es in dieser Stadt für ein Potential gibt“. Das verdeutlichte Bürgermeister Michael Grossmann. Er hofft, dass die Projekte „viele Anregungen und einen Anreiz bieten, sich ebenfalls mit dem Thema ‘Neue Wege ausprobieren‘ zu beschäftigen“. Wenn man mit dem Preis und mit der Innovationsmesse erreichen könne, „dass der Funke von den Projekten überspringt auf die eigenen Aktionsbereiche im Beruf oder Ehrenamt“, dann sei das Ziel der Stadtentwicklungsinitiative erreicht. Über die „hervorragenden Vorschläge und das große Engagement aller Beteiligten“ freute sich auch Sparkassen-Vorstand Klaus Eickenbusch, selbst Mitglied der Syntegrationsgruppe „Innovation“.
 
Die in der Justizvollzugsanstalt gefertigten Ikosaeder als symbolische Preise wurden gestern Abend verliehen. Träger des ersten Innovationspreises der Stadt Werl sind die Overberghauptschule (vertreten durch Carola Pichmann, 3. von rechts), die Standard-Metallwerke (vertreten durch Ulrich Schulte, 2. von rechts) sowie die St.-Sebastianus-Schützen Westönnen (vertreten durch Christoph Zeppenfeld, 3. von links). Es gratulierten Bürgermeister Michael Grossmann (links) sowie Klasus Eickenbusch (2. von links) und Jochen Gerenkamp (rechts), beide vom Vorstand der Sparkasse.  Foto: Tomicek